Umbau, Nutzungsänderung und Sanierung

Die bestehende Wohnung im 1. Obergeschoss wurde durch den Umbau des bisher als Trockenboden genutzten 2. Obergeschosses zur Maisonette erweitert.

Die thermische Hülle wurde, wo möglich, ertüchtigt und die Haustechnik erneuert: Holzfenster mit 3-fach-Verglasung, Dämmung zwischen dem Fachwerk im 2. Obergeschoss, Dämmung der Decke zum unbeheizten Dachboden. Die veralteten Gasthermen wurden durch einen Gasbrennwertkessel mit einer heizungsunterstützenden Solaranlage ersetzt.

Wohnen in der Scheune

Voraussetzung zur Erteilung einer Baugenehmigung im Außenbereich war die Erhaltung und sinnvolle Integration der vorhandenen Bausubstanz in die neue Nutzung.

Die Fundamente wurden größtenteils erneuert und mit den talseitigen Kellergeschosswänden neu in Beton hergestellt.

Die Decke über dem Kellergeschoss und das komplette restliche Gebäude wurden als Holzkonstruktion ergänzend zur vorhandenen Holztragkonstruktion errichtet. Innerhalb der vorhandenen Struktur wurde eine neue Wandebene eingefügt um darüber und über die neuen Innenwände die Lasten aus dem Dachgeschoss abzutragen. Beide Ebenen sind vollständig gedämmt. Die Fassade besteht aus Holzschalung und Holzfenstern mit 3-fach-Verglasung. Das Gebäude und die beiden vorhandenen Wohnungen werden über einen Stückholz- und einen Pelletkessel beheizt.